Syrte, Libyen 2011 ©Aris Messinis

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music and politics 

Orte: verschiedene Orte in Wien

Termine: 11. Mai bis 15. Juni

Eintritt frei

 

Musik ist ein Werkzeug zur Wahrnehmung und zum Verständnis der Welt wie auch ein Spiegel der Gesellschaft. Dabei ist Musik (wie Kunst allgemein) jedoch immer auch strukturell mit der Gesellschaft verbunden. Auch politische Musik ist nicht frei von Widersprüchen, Ambivalenzen und Grauzonen. Umso wichtiger ist daher ein genauer Blick auf historische wie aktuelle Entwicklungen. Denn seit Jahrhunderten reagieren Musiker und Künstler auf politische und gesellschaftliche Realitäten. Die Spanne reicht dabei von der Musik zur Zeit der Französischen Revolution über die revolutionäre Agit-Prop-Bewegung der 1920er Jahre, den Bürgerrechts- und Anti-Vietnam-War-Songs der 1960er Jahre und dem Rap der 1990er Jahre mit seinem Kampf für soziale Gerechtigkeit bis hin zu aktuellen Queer-Diskursen. Rap und zeitgenössische Protestkultur aus Syrien, Queer-Performance aus Malaysien, ein performativer Abend mit dem Revolutionary Folk Ensemble Arkadiy Kots Band und Chto Delat? aus Moskau, das ungarische Kollektiv More Techno To The Parliament und eine Ausstellung zu Stefan Weber und der Band Drahdiwaberl sind nur einige Höhepunkte des Schwerpunkts music and politics von Into the City 2013. Konzerte und Performances im öffentliche Raum und ein umfangreiches Workshop-Programm verbinden das Festivalzentrum im Wien Museum Karlsplatz mit der Stadt.

 

music and politics is a mirror of society, a tool to describe and understand the world, a way to take a political stand – from medieval propaganda compositions to rap’s battle for social equality since the 90s. Into the City explores the connections between music and politics in concerts, performances, discussions, films and workshops

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